PwC: 2011 wieder höheres Übernahmevolumen bei erneuerbaren Energien
Volumen in Europa und Deutschland 2010 geringer
Im Jahr 2010 investierten die Energieversorger nur noch rund drei Mrd. US-Dollar in Übernahmen im Bereich der erneuerbaren Energien und damit 12,8 Mrd. US-Dollar weniger als 2009. Besonders deutlich sank das M&A-Volumen in Europa. Dabei dürften die angekündigten bzw. geplanten Subventionskürzungen für Solarenergie in Deutschland, Spanien und Italien eine wesentliche Rolle gespielt haben. Der Gesamtwert der Deals mit europäischem Ziel gab gegenüber 2009 um fast 60 Prozent auf rund 13 Mrd. US-Dollar nach, während die Zahl der abgeschlossenen Transaktionen um die Hälfte auf 256 zulegte.
Gemessen am Transaktionsvolumen blieb Deutschland mit annähernd 3,6 Mrd. US-Dollar (27 Prozent des Gesamtwertes in Europa) führend, gefolgt von Großbritannien (rund 1,47 Mrd. US-Dollar), Spanien (1,41 Mrd. US-Dollar) und Italien (1,23 Mrd. US-Dollar).
Positive Impulse in den USA
In den USA hingegen sorgte eine Neuausrichtung der staatlichen Förderpolitik für positive Impulse. Steuervergünstigungen und Kreditgarantien durch den "American Recovery and Reinvestment Act" ließen sowohl die Zahl der Transaktionen als auch das Dealvolumen gegenüber 2009 deutlich ansteigen. So gab es im vergangenen Jahr 181 Transaktionen im Gesamtwert von rund 13 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor standen 106 Deals im Volumen von zusammen 9 Milliarden US-Dollar zu Buche.
Weitere News und Infos zum Thema Finanzen
PwC-Studie: Energiebranche kommt wieder in Bewegung
Windenergie: AMSC übernimmt The Switch
PWC-Bankenberatung im Bereich erneuerbare Energien
Finanztermine erneuerbare Energien
© IWR, 2011
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



