BMU gegen Ausweitung des EEG auf griechischen Solarstrom
Keine Ausdehnung des EEG auf Solarstromimporte
Der Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Jürgen Becker, betonte das Potential der Solarenergie als dauerhafter Impuls für das griechische Wirtschaftswachstum. Ein erfolgreicher Markt für erneuerbare Energien schaffe Investitionsmöglichkeiten für deutsche Firmen. Er kritisierte aber die hohen Solarstrompreise in Griechenland und erklärte außerdem: "Eine Öffnung des EEG kommt nicht in Betracht." Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) solle weiterhin nur der deutsche EE-Ausbau gefördert werden, nicht etwa Sonnenstromimporte aus Griechenland. Zudem dürfe deutscher Solarstrom nicht durch importierten griechischen Sonnenstrom ersetzt werden. Dennoch wolle Deutschland den Griechen mit seinen "langjährigen Erfahrungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien" zur Seite stehen.
Ehrgeizige Ziele: Griechenland setzt auf Solarausbau
Griechenland hat sich vor dem Hintergrund des Helios-Projekts für 2020 ein Ziel von 2,2 Gigawatt (GW) installierter Photovoltaik-Leistung gesetzt, davon 1,27 GW bis 2015. Laut Daten der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) lag die installierte PV-Leistung in Griechenland in 2010 bei gerade einmal 206 Megawatt. Bis 2015 prognostiziert die EPIA eine kumulierte installierte PV-Leistung von 1,21 bis 1,96 GW – je nach Unterstützung durch die Politik.
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