Wasserstoff-Forschungszentrum an der BTU Cottbus eröffnet
BTU Cottbus als Partner für die Wirtschaft
Mit Hilfe von regenerativ gewonnener Energie (durch Sonnen- oder Windkraft) wird bei der Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Wasserstoff und Sauerstoff können in Tanks flüssig oder gasförmig, gelagert und dann später in der Brennstoffzelle wieder in Energie umgewandelt werden. Im Vergleich zu anderen Verfahren entstehen bei diesem Prozess keine Schadstoffe. Werner Diwald vom Vorstand der Enertrag AG äußerte sich folgendermaßen: "Wir brauchen einen starken Partner in der Nähe, den wir mit der BTU Cottbus gefunden haben. Die bisher schon erbrachte hohe effiziente Zusammenarbeit, wird uns weiter voran bringen. Die Cottbuser sind genau die Richtigen!"
Enertrag liefert Elektrolyseur
Mit der Inbetriebnahme der alkalischen Druckelektrolyseanlage (maximale Produktionskapazität: 30 Nm3/h Wasserstoff) startet die Erprobungsphase einer wesentlichen Komponente des neuen Kraftwerkstyps „Hybridkraftwerk“, wie es weltweit erstmalig in Prenzlau in der Uckermark im letzten Jahr ans Netz gegangen ist. Hierzu arbeitet der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik mit Wirtschaftspartnern, wie der Enertzrag AG und Total Deutschland GmbH zusammen. Im Cottbuser Wasserstoff-Forschungszentrum versuchen die BTU-Wissenschaftler das Verfahren der alkalischen Druckelektrolyse entscheidend zu optimieren. Des Weiteren werden Fragen zur Speicherung, zum Transport und zur Verstromung von Wasserstoff untersucht. Enertrag lieferte das Herzstück, den Elektrolyseur.
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