Siemens: Transport mit Rekord-Rotorblättern am Ziel
Rotorfläche erhöhen
Bei Windrädern geht der Trend zu immer größeren Anlagen, um die Leistung zu erhöhen. Sie wird durch die Rotorfläche bestimmt und da diese grob gerechnet mit dem Quadrat des Rotordurchmessers zunimmt, werden immer längere Rotorblätter entwickelt. Allerdings werden die Anlagen dadurch auch schwerer und sind größeren Belastungen ausgesetzt. Das erfordert die Konstruktion und Herstellung möglichst leichter und stabiler Rotorblätter.
Patentiertes Produktionsverfahren
Mit der Entwicklung des patentierten IntegralBlade-Verfahrens ist Siemens im Jahr 2000 eine wichtige technische Neuerung gelungen. Mit diesem Verfahren wurden auch die Rekord-Rotorblätter B75 gefertigt. Sie sind mit 75 Metern die weltweit größten aus Glasfaser hergestellten Komponenten aus einem Guss. Dabei legen die Ingenieure in einer Form dünne Glasfasermatten und Balsaholz in mehreren Schichten übereinander. In die Mitte kommt der innere Kern, der später den Hohlraum bildet. Mit einem Deckel wird die Form verschlossen und ein Vakuum erzeugt, das Epoxidharz in die Form saugt. Die Form wird dann erhitzt und ihr Inhalt innerhalb von 24 Stunden zu einem Rotorblatt ausgehärtet. Nach dem Auskühlen und Entfernen der Kerne wird die Qualität überprüft und die Lackierung angebracht.
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