PV-Produktion: August zweitbester Monat im Jahr 2012
Photovoltaik produziert dann, wenn der Strom gebraucht wird
Entscheidend für die Solar-Stromversorgung in Deutschland ist weniger die produzierte Strom-Gesamtmenge als vielmehr die zeitliche Verfügbarkeit und Höhe der Leistung. Nachts wird in Deutschland wenig Strom und damit wenig Kraftwerksleistung (rd. 35.000 MW) gebraucht, während tagsüber der Stromverbrauch wie eine Glockenkurve bis zum Mittag auf das Doppelte (werktags auf über 60.000 MW) ansteigt und danach wieder abfällt. Normalerweise müssen tagsüber dann konventionelle Kraftwerke zugeschaltet werden, um den Mehrbedarf abzudecken. Weil die Stromnachfrage und die Solar-Stromerzeugung tagsüber parallel verlaufen, wird der Solarstrom genau dann produziert, wenn die Stromnachfrage steigt. Derzeit sind Photovoltaik-Leistungen zur Zeit des Höchstbedarfs am Mittag von über 20.000 MW möglich, die sonst durch konventionelle Kraftwerke abgedeckt werden müssten. Zum Nachmittag und Abend sinkt die Stromnachfrage wieder, gleichzeitig lässt die Solarstromproduktion automatisch nach.
Photovoltaik-Strom entlastet die Netze
Der PV-Strom entlastet die großen Übertragungsnetze. Weil der Solarstrom auf den Dächern direkt beim Verbraucher produziert wird, muss er auch nicht über große Strecken transportiert werden. Ohne den Solarstrom müssten konventionelle Kraftwerke den Strom über viele Kilometer zu den Abnehmern transportieren.
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