e.n.o. energy entwickelt 3,5 MW Windturbine
e.n.o. energy setzt auf Plattformstrategie
Das Ergebnis der Forschungsarbeiten sei die e.n.o. 1xx, deren Basis die sehr flexibel einsetzbare e.n.o. 114 mit 3,5 MW sei. Das Unternehmen setzt dabei nach eigenen Angaben vermehrt auf die Entwicklung einer Plattformstrategie. Dabei sollen unterschiedliche Windanlagen auf der gleichen Plattform montiert werden, um sowohl Entwicklungs- als auch Produktionskosten senken zu können. Die e.n.o. 114 ist auf 142 m Nabenhöhe bei mittleren Windgeschwindigkeiten von bis zu 8,8 m/s einsetzbar. Um den verschiedenen Standortanforderungen zu genügen, werden derzeit drei verschiedene Turmvarianten entwickelt. Dadurch erreicht die e.n.o. 114 Nabenhöhen von rund 92 m, 122 m und 142 m mit Gesamthöhen von ca. 150 m, 180 m und 200 m.
Vermeidung von Überflüssigem für mehr Zuverlässigkeit
Der e.n.o. energy ist es nach eigenen Angaben gelungen, eine Maschine zu entwickeln, die bei gesteigerter, mechanischer Zuverlässigkeit eine erhöhte Umgebungsturbulenz ertrage. Dies ermögliche eine deutlich höhere Dichte an Stellmöglichkeiten in Windparks bei überdurchschnittlichem Wirkungsgrad. Um die Anlage möglichst zuverlässig zu gestalten folgen die Ingenieure dem Motto: "Was nicht da ist, kann auch nicht ausfallen. Diese minimalistische Sicht auf alles Überflüssige, kombiniert mit Redundanz beim Unverzichtbaren, führt zwangsläufig zu maximaler Zuverlässigkeit. Das gilt sowohl für die simple und robuste Luftkühlung von Generator und Getriebe als auch für das erprobte, mehrfach redundante Wechselrichtersystem zur Netzeinspeisung", erklärt Stefan Bockholt, Ingenieur bei der e.n.o. energy systems GmbH, die Zuverlässigkeit des neuen Anlagetypen.
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