FZ Jülich forscht an neuem 20-kW-System mit Hochtemperatur-Brennstoffzellen
Ziel für elektrischem Wirkungsgrad bei 60 Prozent
"Das neue Demonstrationssystem ist ein wichtiger Schritt hin zum Einsatz von oxidkeramischen Brennstoffzellen in der dezentralen Energieversorgung“, erklärt Arbeitsgruppenleiter Prof. Ludger Blum vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Elektrochemische Verfahrenstechnik. „Beim ersten Test hatten wir gleich einen elektrischen Nettowirkungsgrad von 43 Prozent, rund 10 Prozentpunkte besser als ein Gasmotor-Blockheizkraftwerk vergleichbarer Leistung. Und durch relativ einfache Maßnahmen lässt sich dieser Wert noch auf über 50 Prozent steigern."
Langfristig ist ein Wirkungsgrad von rund 60 Prozent angepeilt. Die Anlage soll sich zunächst bei konstanter Leistung in mehreren Tausend Stunden Dauerbetrieb bewähren. Danach folgen dynamische Tests mit Lastwechseln, für die das System wiederholt abgekühlt und wieder aufgeheizt wird. Als weitere Schritte sind Verbesserungen der Robustheit und Langzeitstabilität geplant.
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© IWR, 2012
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