RWE und E.ON sind größte CO2-Emittenten unter Europas Versorgern
PwC: Beschränkung der globalen Erwärmung auf zwei Grad unrealistisch
In einer weiteren Studie kommt PwC zu dem Ergebnis, dass das Erreichen des 2-Grad-Ziels, auf welches sich die internationale Staatengemeinschaft geeinigt hatte, unter den derzeitigen Rahmenbedingungen unrealistisch ist. Die globale Wirtschaft müsste den CO2-Emissionsfaktor um jährlich 5,1 Prozent bis 2050 reduzieren, um dieses Ziel zu erreichen. Eine solche Minderung des Emissionsfaktors wurde allerdings bislang seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts nie erreicht, so PwC.
Eine Alternative zur Reduzierung der globalen CO2-Emissionen bietet der CERINA-Plan. Anstatt die CO2-Emissionen von jedem Staat zu begrenzen, wie es nach dem Kyoto Protokoll vorgesehen ist, stellt der CERINA-Plan die Investitionen in erneuerbare Energien in den Vordergrund. Nach diesem Investitionsmodell wird der CO2-Ausstoß der einzelnen Länder direkt an Investitionen in erneuerbare Energien gekoppelt. Der Vorteil des CERINA-Konzepts liegt darin, dass durch den direkten Kopplungsmechanismus jedes Land zwei Stellschrauben hat, um seine Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen: entweder die Emissionen einzudämmen oder die Investitionen in erneuerbare Energien zu steigern.
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