SolarWorld: Untergang oder Befreiungsschlag?
Möglicher Ausweg Anleiherückkauf
Die beiden Inhaber-Schuldverschreibungen, die an der Börse gehandelt werden, summieren sich nominal auf 550 Mio. Euro. Aufgrund der gestrigen Mitteilung fallen die Kurse der beiden Anleihen von zuvor über 30 Prozent auf rund 20 Prozent des Nominalwertes. Das Vertrauen in eine vollständige Rückzahlung der Papiere nach dem Ende der Laufzeit Mitte 2016 bzw. Anfang 2017 ist demnach äußerst gering. Gleichzeitig verfügt SolarWorld über ein gutes Polster an liquiden Mitteln. Asbeck habe laut einem Bericht bei "n-tv" darauf verwiesen, dass die liquiden Mittel in Höhe von 220 Mio. bis 230 Mio. Euro gegenüber September kaum geschrumpft seien. Bereits im September 2012 hatte es Gerüchte um einen geplanten Rückkauf von Anleihen durch die SolarWorld AG gegeben. Hierdurch könnte die hohe Verschuldung abgebaut und eine Rückzahlung der vollen Anleihensumme zum späteren Zeitpunkt vermieden werden. Durch die aktuelle Adhoc-Meldung haben sich die Konditionen für einen möglichen Rückkauf noch einmal deutlich verbessert.
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