Daimler, Ford und Nissan geben Gas bei Brennstoffzellen-Autos
Zukunftsfähigkeit und Kundenorientierung im Blickfeld
Die drei kooperierenden Unternehmen sind sich der Zukunftsfähigkeit der Brennstoffzellenautos sicher. "Wir blicken in eine Zukunft, in der wir - dank der Brennstoffzellenfahrzeuge als Erweiterung des batterieelektrischen Null-Emissions-Portfolios - auf vielerlei Kundenbedürfnisse antworten können", sagt Mitsuhiko Yamashita, Vorstandmitglied und Executive Vice President von Nissan. Auch Prof. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG sieht in der Kooperation insbesondere Vorteile für die Kunden, dem die Technologie damit weltweit zugänglich gemacht werde. Die einzigartige Zusammenarbeit der drei Konzerne solle dies in wenigen Jahren ermöglichen.
Signalwirkung für Zulieferer, Politik und Industrie
Von der angekündigten Zusammenarbeit gehe nach Ansicht der Autobauer zugleich eine hohe Signalwirkung aus, insbesondere im Hinblick auf den weiteren Ausbau der weltweiten Wasserstoffinfrastruktur. Nun sei die Politik gefragt, gegebenenfalls Maßnahmen für eine ausreichende Versorgung durch Wasserstofftankstellen im Infrastrukturnetz zu treffen. Denn ohne die nötige Infrastruktur sei die angepeilte Markteinführung in der geplanten Größenordnung hinfällig. Mitte 2012 hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bereits im Rahmen eines nationalen Investitionsprogramms das Ziel ausgegeben, die Anzahl der Wasserstofftankstellen bis 2015 von damals 14 auf 50 zu erhöhen. Auch Vertreter von Daimler waren an dem Programm beteiligt.
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