Siemens baut neues Meeres-Kraftwerk vor Wales
Neue Rotoren für längere Lebensdauer
Die auffälligste Änderung an der Konstruktion sind laut Siemens die neuen Rotoren, die auf einen Durchmesser von 20 Metern verlängert und mit je einem zusätzlichen Rotorblatt ausgestattet wurden. Von den neuen Rotoren verspricht sich das Unternehmen eine bessere Verteilung des Strömungsdrucks. Dadurch soll der Verschleiß sinken und das Kraftwerk insgesamt eine längere Lebensdauer erreichen. Für die Entwicklung von SeaGen-S haben die Ingenieure auf Daten zurückgegriffen, die in den bislang über 25.000 Betriebsstunden der alten Anlage gewonnenen wurden.
Siemens plant weiteren Ausbau
Der Konzern will wie in Wales mehrere Kraftwerke des Typs S2 in Unterwasser-Stromparks, sogenannten Arrays, errichten. So könnten, ähnlich wie in Offshore-Windparks, große Mengen Strom gebündelt ans Festland transportiert werden. Der Bau von Arrays sei jedoch auch im Hinblick auf die topologischen Anforderungen von Strömungskraftwerken sinnvoll. Im Gegensatz zu Gezeitenkraftwerken benötigten sie keine Staudämme. Die Kraftwerke können deshalb nicht an jedem Ort, sondern nur an Stellen mit besonders starker Strömung errichtet werden.
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