Conergy reduziert Verlust – positives EBITDA 2013 als Ziel
EBIT-Verlust um mehr als die Hälfte reduziert
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf -69,0 Mio. Euro (2011: -80,3 Mio. Euro). Trotz einiger wesentlicher Sondereffekte bedeutete dies eine Verbesserung um 11,3 Mio. Euro beziehungsweise um 14 Prozent. Seinen EBIT-Verlust hat Conergy um mehr als die Hälfte reduziert: Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei -83,8 Mio. Euro (2011: -179,0 Mio. Euro). Allerdings belasteten im Vorjahreszeitraum hohe Einmaleffekte das EBIT aufgrund der Neuausrichtung der Modulfabrik in Frankfurt (Oder) und damit verbundenen Abschreibungen auf Wafer- und Zelllinien. Im Jahresvergleich reduzierte Conergy den operativen Fehlbetrag. Diese Entwicklung zeigt sich auch beim Konzernergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen. Damit verringerte Conergy seine Verluste um rund 40 Prozent auf -99,0 Mio. Euro (2011: -164,5 Mio. Euro). Im Gesamtjahr 2012 erwirtschaftete Conergy einen positiven Netto-Cashflow, der sich auf 8,2 Mio. Euro belief. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Verbesserung um 49,6 Mio. Euro (2011: -41,4 Mio. Euro). Basis für diese erfreuliche Entwicklung sei vor allem ein weiterhin striktes Working Capital Management.
2013: Ausblick Q1 und Geschäftsjahr 2013
"Im laufenden Geschäftsjahr wollen wir vor allem Conergys internationales Großprojektgeschäft ausbauen und so unsere Absatzvolumina erheblich steigern", sagte Comberg. "Mit unserem 32 Megawatt Großauftrag in Thailand haben wir dazu im 1. Quartal den Grundstein gelegt. Wir sind mit dem bisherigen Geschäftsverlauf im Auftaktquartal zufrieden. Um unseren Zugang zu dem volumenstarken Projektgeschäft weiter zu verbessern und unsere Projekt-Pipeline wirkungsvoller umzusetzen, haben wir in den vergangenen Monaten mit unterschiedlichen Partnern über Finanzierungs- und Zwischenfinanzierungsmöglichkeiten verhandelt. Damit erwarten wir, unser Geschäft sowohl in Asien als auch im US-amerikanischen Wachstumsmarkt in 2013 signifikant steigern zu können. Auch neue Exportmärkte, beispielsweise in Osteuropa, gewinnen zunehmend an Bedeutung."
Für das Jahr 2013 strebt das Unternehmen die weitere Verbesserung wesentlicher Kennzahlen an. So erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr wieder einen steigenden Umsatz zwischen 650 und 750 Mio. Euro sowie ein leicht positives EBITDA. Wie bereits in der Vergangenheit liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Erwirtschaftung eines positiven operativen Cashflows.
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