Großbritannien 2012: Neuer Rekord-Rückgang bei der Ölproduktion
Gesamte Nordsee-Förderung ist rückläufig
In den letzten Jahren ist die Rohölförderung in der Nordsee deutlich zurückgegangen. So wurden nach einer IWR-Untersuchung im Jahr 2011 nur noch 124,7 Mio. t Rohöl in der Nordsee von den Öl-Anrainerstaaten gefördert. Gegenüber dem Vorjahr 2010 (140 Mio. t) entspricht dies bereits einem deutlichen Rückgang um 12 Prozent. Bislang markierte damit das Jahr 2012 den niedrigsten Stand der Ölförderung seit 30 Jahren (1982). In der gesamten Nordsee wurde der Peak der Rohölförderung bereits 1996 mit 260 Mio. t erreicht. Im Vergleich dazu ist die Förderung bereits um über 50 Prozent zurückgegangen, so ein Ergebnis der IWR-untersuchung. Aufgrund der vorliegenden Daten geht das IWR davon aus, dass das Nordsee-Öl bis 2020 bedeutungslos sein wird. Angesichts der vorläufigen Daten aus Großbritannien deutet nun vieles darauf hin, dass sich die prognostizierte Entwicklung in diesem Jahr beschleunigt fortsetzt.

Grafik: Entwicklung der Ölförderung in der Nordsee (1971 - 2011)
Weitere Informationen und Meldungen zum Thema:
Gehen Kohle, Öl, Gas und Uran schon früher zur Neige?
Ölförderung aus der Nordsee fällt auf tiefsten Stand seit 30 Jahren
IWR-Presseinfos zum Thema Energie-Ressourcen
Aktuelle Meldungen aus der internationalen Energiewirtschaft
© IWR, 2013
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



