Gegen Ölbohrungen: Greenpeace versenkt Unterschriften am Nordpol
Greenpeace-Expedition drohte zu scheitern
Die 16 Männer und Frauen der Expedition haben nur unter großen Anstrengungen den Pol erreicht. Auf Skiern und mit Schlitten mussten sie immer wieder meterhohe Eisverwerfungen umgehen. Die Temperaturen sanken bis auf minus 30 Grad. Durch die starke und unberechenbare Eisdrift war die Expedition immer wieder vom Pol fortgetrieben worden. Insgesamt waren die Aktivisten sieben Tage unterwegs, um die fast 50 Kilometer vom Startpunkt in der Eisstation Barneo bis zum Nordpol zurückzulegen. Jedes Mitglied zog einen Schlitten mit Ausrüstung hinter sich her, darunter auch die etwa 30 Zentimeter große Kapsel aus Glas und Titan in der sich die mikroskopisch klein eingravierten Unterschriften aus der ganzen Welt befinden. Den letzten Teil der Strecke konnten die Teilnehmer der Expedition nur mit einem Helikopter überwinden. Greenpeace-Aktivisten arbeiten weltweit mit zahlreichen Aktionen gegen die Arktispläne der Ölindustrie. Bis jetzt haben sich knapp drei Millionen Menschen mit ihrer Unterschrift zum Arktisschutz bekannt.
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