DLR forscht an Wasserstoff-Einsatz für Gasturbinen
Anlagen für Industrietests offen
Um für technische Weiterentwicklungen zu sorgen, steht nun die Anlage zur Wasserstoffversorgung der Turbinenbrennkammertests sowohl den Ingenieuren des DLR als auch Partnern aus der Industrie zur Verfügung. Da Turbinen für ihren Betrieb große Mengen an komprimierter Luft benötigen, wurde auch die Druckluftversorgung modernisiert. Der Leiter des DLR-Instituts für Antriebstechnik, Prof. Reinhard Mönig, sagte dazu: „Die Anlagen wurden in Rekordzeit und im Rahmen der gewährten Mittel des Landes Nordrhein-Westfalenaufgebaut; alle Projektziele wurden erreicht. Damit können wir nun unsere Großprüfstände parallel betreiben und neue Verbrennungssysteme mit alternativen Brennstoffen erproben. Weltweit gibt es derzeit kein vergleichbares Testzentrum mit solch hervorragenden Möglichkeiten, wie sie uns und unseren Kunden nun hier am DLR-Standort Köln zur Verfügung stehen."
NRW fördert Umsetzung mit 12 Millionen Euro
Die Entwicklung der Wasserstoffanlage erfolgte durch die Linde Group. Mit der Entwicklung neuer Wasserstoff-Technologien, darunter das in Köln verwendete Kryopumpensystem, beteiligt sich Linde seit Jahren am Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur. Die technische Umsetzung des Hochdruckverdichters erfolgte mit Cegelec und Atlas Copco. Beide Systeme werden vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) im Rahmen des HighTech NRW-Projekts mit insgesamt rund 12 Millionen Euro gefördert.
Weitere Informationen und Meldungen zum Thema:
DLR-Elektrolyseur für Power to Gas-Anlage von E.ON Hanse
DLR eröffnet Energiespeicher-Kompetenzzentrum
FZ Jülich sucht Diplom-Ingenieur (w/m) oder Naturwissenschaftler (w/m)
Aktuelle Meldungen aus der Forschung
© IWR, 2013
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



