Siemens-Stiftung gibt Millionen-Betrag für Geothermie-Professur
Grundlagen erforschen und neue Verfahren entwickeln
Sowohl der Bund als auch die Kantone und die Industrie haben nach Einschätzung der ETH Zürich großes Interesse, die Nutzung der Geothermie voran zu bringen. Ludwig Scheidegger erklärte die Motivation der Werner Siemens-Stiftung: "Wir geben die Initialzündung für zukünftige technologische Durchbrüche in einem Gebiet, das von zentraler Bedeutung für die Schweizer Volkswirtschaft werden könnte." Bislang spielt die Tiefengeothermie für die Energieversrogung in der Schweiz praktisch noch keine Rolle, gilt aber als vielversprechende Option. Nach Einschätzung der ETH Zürich werden nun insbesondere Forschungsinitiativen und Demonstrationsanlagen gebraucht, um das Potenzial der Tiefengeothermie zu lokalisieren und zuverlässig vorherzusagen. Forschungsbedarf bestehe unter anderem bei der Geologie des Grundgesteins, aus welcher die Wärme gewonnen werden soll. Aber auch technische Probleme wie die Entwicklung entsprechender Bohrtechniken und das künstliche Aufbrechen des Grundgesteins, um Klüfte zu erzeugen, müssten gelöst werden. Die ETH Zürich will durch Lieferung von Grundlagenwissen, neuer Verfahren und der Ausbildung von Fachkräften ihren Beitrag für die Erschließung der Tiefengeothermie leisten.
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