Fracking: Gesetzentwurf ist endgültig gescheitert
Cocktail aus bis zu 150 Chemikalien
Das Scheitern des Fracking-Gesetzentwurfs ist laut Altmaier auf Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierungskoalition zurückzuführen. So lehne die FDP ein Moratorium ab, bei dem Fracking für einen bestimmten Zeitraum verboten wäre. Das Fracking ist eine Methode zur Gasförderung aus schwer erreichbaren Vorkommen in tiefen Gesteinsschichten und steht aufgrund der dabei eingesetzten Chemikalien in der öffentlichen Kritik. Michael Spielmann, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erklärte in einem Stern-Interview, dass man beim Fracking das Schiefergestein mit Wasser, Sand und einem Cocktail aus bis zu 150 Chemikalien unter hohem Druck zertrümmern müsse, um diese Gasvorkommen aus der Tiefe zu holen. Dabei würden Diesel, Säuren und Biozide eingebracht. Das Grundwasser könne verschmutzt werden.
Weitere News und Informationen zum Thema
Expertenrat: Fracking ist für die Energiewende nicht notwendig
Deutsche Bierbrauer warnen vor Fracking
Regierung vertagt Fracking-Entscheidung
Forschungszentrum Jülich sucht Ingenieur / Naturwissenschaftler (w/m)
Gesetzentwurf erlaubt Fracking mit Umweltauflagen
© IWR, 2013
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



