Offshore- oder Onshore-Windenergie: UBA-Studie heizt Diskussion an
Bereits mehr als 30.000 MW installiert
Bis Ende 2012 waren in Deutschland rd. 31.300 MW Windenergieleistung (Onshore und Offshore) am Netz. Die Stromerzeugung aus Windenergie summiert sich im Jahr 2012 auf einen Wert von rd. 46 Mrd. kWh. In den letzten Jahren (2007-2011) erreichten die Windenergieanlagen in Deutschland Vollaststundenzahlen von rd. 1.400-1.800 und bleiben damit deutlich hinter der Steinkohle (3.600-4.800 Volllaststunden) oder der Braunkohle (6.600-7.000 Vollaststunden) zurück. Onshore-Windenergie liefert keinen Grundlaststrom, der im Rahmen der Energiewende zum Ersatz der Atomkraftwerke und auch von Kohlekraftwerken benötigt wird.
Offshore-Windenergie ist grundlastfähig
Demgegenüber bietet der Ausbau der Offshore-Windenergie die Möglichkeit, grundlastfähigen Strom aus Windenergie zu produzieren. So erreichten die zwölf Windenergieanlagen der ersten deutschen Hochseewindparks alpha ventus im Betriebsjahr 2012 rd. 4.460 Volllaststunden. Damit erreicht der Windpark einen Wert, auf dem Niveau des Betriebsjahres 2011 liegt und deutlich höher ausfällt als der entsprechende Vergleichswert der Steinkohle-Kraftwerke (2011: 3.790 Volllaststunden). Der grundlastfähige Offshore-Windstrom wird somit im Rahmen der Energiewende benötigt, um die bisherigen fossilen und atomaren Grundlastkapazitäten zu ersetzen.
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Original-Pressemitteilung: Offshore-Windenergie: Ausbau senkt Kosten
© IWR, 2013
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