Unternehmenswert der ABO Invest AG leicht gesunken
Höhere Abgaben für Windparkbetreiber in Irland und Frankreich
Nachteilig wirkte sich zudem aus, dass Irland und Frankreich die von Windparks zu zahlenden Abgaben erhöht haben. Diese unvorhersehbaren gesetzlichen Änderungen wurden über die ganze Laufzeit in das Modell eingearbeitet. Auch die mit 1 Prozent leicht unter der Prognose liegenden Erträge des Jahres 2012 tragen zum rechnerischen Abschlag bei. Positiv seien hingegen einmalige Einnahmen des irischen Windparks. Zum einen erhält die Glenough Ltd. eine Vergütung für den Anschluss eines weiteren Windparks an das von ihr vorfinanzierte Umspannwerk. Zum anderen zahlt ein benachbarter Windpark für die Nutzung der Wege. „Das Portfolio bewährt sich in der Banken- und Schuldenkrise im Vergleich zu anderen Anlageklassen. Langfristig werden sich positive wie negative Abweichungen von unseren Annahmen ausgleichen. So arbeiten wir aktuell beispielsweise an konkreten Verbesserungen, um Chancen wie eine Veräußerung von Repowering-Rechten sowie eine Umfinanzierung zu nutzen“, sagt Vorstand Andreas Höllinger. ABO Invest wurde 2010 vom Projektentwickler ABO Wind AG gegründet, um gemeinsam mit Bürgern Windparks zu betreiben. Aktuell besitzt die Gesellschaft 36 Windenergieanlagen in Irland (14), Deutschland (12) und Frankreich (10), von denen 30 bereits seit mindestens einem Jahr in Betrieb sind. Als Ergänzung des Portfolios betreibt ABO Invest eine Biogasanlage.
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