Energiepolitik könnte Bundestagswahl entscheiden
Wähler sehen größte Energiewende-Kompetenz bei den Grünen
Die erfolgreiche Bewältigung der Energiewende trauen 24 Prozent der Wähler am ehesten der Partei Bündnis 90/Die Grünen zu. 22 Prozent setzen auf die regierende CDU/CSU mit dem für die Energiewende zuständigen Bundesumweltminister Peter Altmaier. Deutlich schlechter schneidet die SPD mit 11 Prozent ab. Auf die Partei Die Linke setzen fünf Prozent. Lediglich zwei Prozent verorten die größte energiepolitische Kompetenz bei der Regierungspartei FDP mit dem für Energiefragen federführenden Wirtschaftsminister Philipp Rösler.
Themen: Bezahlbare Preise vor Strom-Speicherung und Netzausbau
Bei der LichtBlick-Umfrage wurde auch ermittelt, welche Energiethemen für Deutschen bei der Wahl von Bedeutung sind. An erster Stelle halten 86 Prozent bezahlbare Energiepreise für "sehr wichtig" oder "wichtig". Auf Platz zwei folgt für 72 Prozent die Aufgabe, wetterbedingte Schwankungen bei der Produktion von erneuerbaren Energien durch den Einsatz von Speichern auszugleichen. Es folgt der Ausbau der Stromnetze, der für sieben von zehn Wählern besonders zentral ist. Themen wie Atomausstieg, Abschaltung klimaschädlicher Kohlekraftwerke, Klimaschutz und Ausbau der erneuerbaren Energien spielen ebenfalls für eine Mehrheit eine zentrale Rolle.
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