Wüstenstrom: Dii stellt Geschäftsführung neu auf
Arbeit beim Dii soll unverändert fortgesetzt werden
Die Gesellschafterversammlung ist sich laut der Dii GmbH einig über die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Die Arbeit des Konsortiums soll unverändert fortgesetzt werden. Dabei handelt es sich laut Dii nach wie vor um die Schaffung eines Marktes für erneuerbaren Strom, der Nordafrika, den Nahen Osten und Europa verbindet. Wüstenstrom aus Sonne und Wind soll dabei für die Deckung des zunehmenden Bedarfs im Nahen Osten und in Nordafrika eine wichtige Rolle spielen. Durch die vorhandenen Ressourcen soll darüber hinaus in den nächsten Jahrzehnten ein Export vom kostengünstigen und klimafreundlichen Wüstenstrom nach Europa entstehen können.
2050 soll EE-Anteil auf 90 Prozent steigen
Wegweisend für die weitere Arbeit der Dii ist der im Juni 2013 veröffentlichte umfassende Aktionsplan "Desert Power: Getting Started". Demnach könnte durch das Projekt ein Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 im Strommix von Nordafrika, dem Nahen Osten (MENA) und Europa von 55 Prozent erreicht werden. Im Jahre 2050 soll laut dem Aktionsplan der Anteil an erneuerbaren Energien auf 90 Prozent klettern und endgültig als tragende Säule der Stromversorgung gelten.
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