Geoenergie: Ormat legt schwarze Q3-Zahlen vor – CEO Dita Bronicki hört auf
Die Aktie von Ormat verhält sich im Handel am Mittwoch unauffällig. Der Titel legt bis zum frühen Nachmittag nur minimal auf 19,30 Euro zu.
Nettogewinn bei 13 Mio. USD
Im dritten Quartal 2013 sind die Umsätze von Ormat im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 130,7 Mio. US-Dollar (USD) gesunken. Während aus dem Stromverkauf der Anlagen ein um 15 Prozent höherer Umsatz zu Buche steht (89 Mio. USD), sind die weiteren Produktumsätze um 24 Prozent auf 41,8 Mio. USD eingebrochen. Den operative Gewinn konnte das Geothermie-Unternehmen um das eineinhalbfache auf knapp 30 Mio. USD verbessern. Das Nettoeinkommen von Ormat beläuft sich im dritten Quartal 2013 auf 13 Mio. USD (Q3 2012: -0,6 Mio. USD. Hinsichtlich der Guidance für das Gesamtjahr geht Ormat nun von einem Gesamtumsatz zwischen 525 und 535 Mio. USD aus. Das ist etwas mehr als noch bei der der Vorstellung der Q2-Zahlen im August anvisiert (510 bis 530 Mio. USD).
Dita Bronicki hört Ende Juni als CEO auf
CEO Dita Bronicki erklärt, das u.a. der uneingeschränkte Betrieb der Olkaria III-Geothermie-Anlage in Kenia zu den erhöhten Strom-Umsätzen beigetragen habe. Der positive Trend solle auch zukünftig weiter verfolgt werden. Frau Bronicki will Ende Juni 2014 den Posten des CEO nach mehr als zwei Jahrzehnten abgeben. Sie möchte aber weiterhin als Direktorin im Unternehmen fungieren. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Gillon Beck wird Ende Juni 2014 seinen Posten räumen. Ihm soll Dita Bronickis Sohn Yoram Bronicki folgen, der dafür seinen Posten als Präsident und COO der Firma, die 1965 von Lucien und Dita Bronicki in Israel gegründet wurde, abgibt.
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