USA: Kalifornien leidet unter schlimmster Dürre
Normalerweise regnet es im Winter in Kalifornien und es schneit in der Sierra Nevada. Die Trinkwasserversorgung in Kalifornien ist von den Flüssen aus den Bergen der Rocky Mountains im Norden Kaliforniens und dem Schnee-Schmelzwasser aus der Sierra Nevada abhängig. Von November bis März ist Regenzeit, aber dieses Jahr ist - wie schon seit Beginn des Jahres 2013 - alles anders. Der Januar 2014 bringt Rekordhitze im Winter. In San Jose und San Francisco wurden neue Allzeit-Rekordtemperaturen gemessen.
Anhaltendes Hochdruckgebiet sorgt für große Dürre
Die Berge der Sierra Nevada sind durch den Schnee seit dem letzten Donnerstag zwar etwas gepudert, aber das reicht bei weitem nicht, teilt das Department of Water Resources mit. Nur ein Bruchteil des üblichen und notwendigen Schnees ist bisher in der Sierra Nevada gefallen, die Schneebedeckung erreicht gerade einmal 12 Prozent dessen, was im Durchschnitt zu erwarten ist. Das Jahr 2014 könnte laut Brown das trockenste Jahr seit Wetteraufzeichnung werden.
Wasserspeicher in Kalifornien auf Tiefststand
Die Wassernot ist schon jetzt groß in Kalifornien. Bereits das Jahr 2013 zählte im sonnenreichen US-Bundesstaat zu den trockensten Jahren, dementsprechend niedrig sind auch die Wasserreservoirs. Diese werden normalerweise in den Wintermonaten November bis März gut gefüllt und reichen für den trockenen Sommer. Unter der Dürre leidet vor allem die Landwirtschaft, die für die Bewässerung der Anbauflächen auf ausreichend Niederschläge angewiesen ist.
Ursache für die anhaltende Dürre ist ein stationäres Hochdruckgebiet mit Kern vor der US-Westküste, das den Durchzug von Tiefdruckgebieten blockiert. Gleichzeitig wird an der Westseite des Hochdruckgebiets in Verbindung mit einem Tief subtropische und damit sehr warme Luft bis nach Alaska transportiert und sorgt dort für eine langanhaltende, ungewöhnliche Wärmeperiode.
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© IWR, 2014
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