VKU fordert mehr Unterstützung für Energiewende
Reck verwies auf den derzeit stattfindenden Ausbau regenerativer Erzeugungskapazitäten durch die Stadtwerke: „Unsere Ankündigungen, zu investieren, waren keine Lippenbekenntnisse, sondern werden bereits in die Tat umgesetzt. Doch diese Projekte funktionieren langfristig flächendeckend nur, wenn es dafür die notwendige Transparenz und Akzeptanz gibt", so Reck. „Diese Mammutaufgabe kann die Energiebranche nicht alleine schaffen, sondern braucht dabei die Unterstützung von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik."
Der Umbau des Energiesystems erfordere vor allem flexible Kraftwerke, um die schwankenden Einspeisemengen aus erneuerbaren Energien auszugleichen. „Umso wichtiger ist es deshalb, das Kraftwerksförderprogramm schnell auf den Weg zu bringen", erklärt Reck. Als bedeutenden Schritt wertet der VKU den Beschluss zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetztes. „Damit geht die Bundesregierung schon einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, dem jetzt jedoch weitere folgen müssen. Statt um 0,3 Cent pro Kilowattstunde, sollte man die Förderung um 0,5 Cent erhöhen. Nur so können die nötigen Investitionsimpulse gewährleistet und das KWK-Ausbauziel erreicht werden", so Reck.
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