RWE Innogy: Vahrenholt zieht sich aus operativem Geschäft zurück
Umwandlung in eine AG nicht geplant
Vahrenholt soll zum 1. Juli 2012 in den neu zu konstituierenden Aufsichtsrat der RWE Innogy wechseln. Er ist seit Gründung der RWE Innogy GmbH 2008 deren CEO und hat den Ausbau der Erneuerbaren Energien für den RWE-Konzern in den vergangenen Jahren maßgeblich gestaltet. Dr. Leonhard Birnbaum, Vorstand Kommerzielle Steuerung der RWE AG: "Fritz Vahrenholt hat RWE "erneuerbar" gemacht und glaubwürdig als treibende Kraft für Zukunftstechnologien in Deutschland und Europa positioniert. Gleichzeitig hat er sich in herausragender Weise für den gesamten Konzern eingesetzt." Eine Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft ist derzeit nicht geplant, teilte eine Sprecherin von RWE Inngoy auf IWR-Anfrage mit. Die Installation eines Aufsichtsrats ist lediglich mit dem Wachstum der Konzerngesellschaft zu begründen, die inzwischen weit über Tausend Mitarbeiter beschäftigt.
Fritz Vahrenholt: Chemiker, Umweltsenator und Unternehmenslenker
Vahrenholt, Jahrgang 1949 und studierter Chemiker, war in den 1990er Jahren Umweltsenator der Stadt Hamburg. Von 1998 bis zum Jahr 2001 war er im Vorstand der Deutschen Shell AG u.a. verantwortlich für den Bereich regenerative Energie, in dem Shell damals die Solarfabrik in Gelsenkirchen errichtete. Von 2001 bis 2008 übernahm Vahrenholt dann den Vorstandsvorsitz beim Hamburger WEA-Hersteller REpower Systems AG. Den CEO-Posten bei der RWE Innogy GmbH trat er am ersten Februar 2008 an.
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