Fraunhofer IWES unterstützt Windallianz
Herausforderungen bei der Herstellung von Rotorblättern
Der Anteil von Rotorblättern an den Gesamtkosten einer Windenergieanlage ist mit ca. 25 bis 30 Prozent sehr hoch. Die Fertigung von immer größeren Offshore-Rotorblättern stellt die Hersteller zudem vor neue Herausforderungen und ist aufgrund des komplexen Fertigungsverfahrens mit einem hohen Risiko verbunden. Eine Qualitätssicherung der fertigen Bauteile gestaltet sich bei GFK-Werkstoffen (Glasfaserverstärkter Kunststoff) als schwierig und bei CFK-Materialien (Carbon-faserverstärkter Kunststoff) als noch problematischer. Ziel des Projekts ist es, Fertigungsverfahren zu entwickeln, die einen hohen Automatisierungsgrad bei geringen Kosten ermöglichen.
Gründung der Windallianz
Die Windallianz wurde im Oktober 2001 durch die Deutsche Messe AG und den Betreiber der Messe Husum, der Husumer Wirtschaftsgesellschaft mbH & Co. KG, gegründet. Sie soll den Unternehmen der Branche ein Schaufenster mit internationaler Strahlkraft bieten. Auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist bereits Partner der Allianz.
Weitere Informationen und Meldungen zum Thema:
Siemens: Transport mit Rekord-Rotorblättern am Ziel
Fraunhofer IWES legt neuen Windenergie Report vor
Rotor Energy: Wartung und Reparatur von Rotorblättern
Termin: Husum WindEnergy 2012
© IWR, 2012
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen




