Energiespeicher: BMBF-Verbundprojekt forscht an Redox-Flow-Batterie
Verbesserung von Leistungs- und Speicherdichte sowie Kosten nötig
Die Möglichkeit, die Leistung getrennt von der Kapazität auszulegen, mache Redox-Flow-Batterien zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Speicherung von elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien. Für eine erfolgreiche Markteinführung von Redox-Flow-Batterien müssten jedoch die Leistungs- und Speicherdichte verbessert und die Herstellungskosten gesenkt werden. Daran arbeitet das Verbundprojekt „tubulAir“ mit dem Ansatz einer mikro-tubulären Vanadium/Luft Redox Flow-Batterie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Redox-Flow-Batterien ist vorgesehen, darin lediglich eine statt zwei flüssigen Elektrolytlösungen sowie Umgebungsluft zu verwenden.
Ergebnisse sollen schnell kommerziell genutzt werden
Die Forschungskooperation „tubulAir“ vereint Grundlagenforschung, angewandte Forschung und Entwicklung. So soll es möglich werden, Ergebnisse schnell in die Entwicklung von kommerziell nutzbaren Produkten umzusetzen. Prof. Dr. Wolfgang Winkler, Leiter des Instituts für Energiesysteme und Brennstoffzellentechnik an der HAW Hamburg, koordiniert das Verbundprojekt. Weitere Projektpartner sind die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Hamburg, das DWI an der RWTH Aachen, das DECHEMA-Forschungsinstitut sowie die Unternehmen FuMA-Tech GmbH und Uniwell Rohrsysteme GmbH & CO. KG.
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