BSW-Solar-Präsidentschaft bleibt bei SMA - Häckl folgt auf Cramer
Chancen für hochinnovative und leistungsfähige Solarunternehmen
Günther Häckl will in den nächsten Jahren die Voraussetzungen für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie in Deutschland schaffen und diese zu einer tragenden Säule der Energieversorgung ausbauen. Dabei sieht er sich in guter Gesellschaft: "Mit Solarenergie nehmen die Menschen die Energiewende jetzt selbst in die Hand. Fast drei Millionen Solar-anlagenbetreiber leisten bereits hier zu Lande einen unverzichtbaren Beitrag zum Umbau der Energieversorgung", sagte Günther Häckl. Er ging aber auch auf die aktuellen Herausforderungen des PV-Marktes ein: "Ein enormer Preisdruck durch global aufgebaute Überkapazitäten und massive Einschnitte bei der Solarförderung machen der Solarindustrie derzeit zu schaffen." Mittel- bis langfristig habe Solartechnik jedoch exzellente Zukunftsaussichten: "Schon heute ist Solarenergie vom eigenen Dach oftmals günstiger als vom Energieversorger. Die Märkte für Erneuerbare Energien wachsen weltweit in rasantem Tempo. Diese Chancen muss Deutschland mit seinen hochinnovativen und leistungsfähigen Solarunternehmen im Wärme- und im Stromsektor nutzen. Die Politik muss dafür geeignete und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen."
Altmaier lässt grüßen
Bundesumweltminister Peter Altmaier versicherte den Mitgliedern des Bundesverbandes Solarwirtschaft in einer Grußbotschaft seine volle Unterstützung. Altmaier sagte, ihm liege viel daran, dass die Energiewende in Deutschland zum Erfolg geführt werde, dass international etwas wirksames gegen den Klimawandel unternommen werde. Für diese Ziele brauche man eine starke Solarwirtschaft in Deutschland, so Altmaier. Er werde deshalb auch in Zukunft den intensiven Dialog mit der Solarbranche führen und werde alles tun, was in seine Macht stehe, damit die Branche die aktuellen Schwierigkeiten überwinden könne.
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