Jedes fünfte neue Wohnhaus nutzt Solarheizung
Solarthermie senkt Heizkosten und CO2-Ausstoß
Laut BSW-Solar können die Heizkosten durch eine Solarheizung in Kombination mit einem modernen Heizkessel gegenüber einer alten Öl- oder Gasheizung rund um die Hälfte gesenkt werden. Heute wird noch in 87 Prozent der Wohnungen eine veraltete Technik verwendet, die sich jedoch auch mit einem Solarwärme-System kombinieren lässt. Mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs wird in Deutschland für die Wärmeproduktion aufgewandt. 30 Prozent des jährlichen CO2 Ausstoßes werden nach Angaben des BSW-Solar durch Heizung und Warmwasseraufbereitung verursacht. Durch Solarthermie konnten demnach in 2011 bereits mehr als eine Million Tonnen CO2 vermieden werden.
Staatliche Unterstützung für Solarthermieanlagen
Der Staat subventioniert den Kauf einer Solarthermieanlage seit diesem Jahr mit mindestens 1.500 Euro. Wenn zusätzlich ein neuer Kessel bzw. eine Pelletheizung oder Wärmepumpe installiert wird um die Heizkosten weiter zu senken bezuschusst der Staat dies zusätzlich mit 500 Euro. Die Debatte um die steuerliche Abschreibung von energetischen Sanierungsmaßnahmen ist im Dezember jedoch endgültig gescheitert. "Eine wirklich vertane Chance für den Klimaschutz, den schnelleren Ausbau der Solarwärme und die regionale Wertschöpfung. Doch das Handwerk und die Kunden haben nun endlich Klarheit: Die Zuschüsse vom Staat sind hochattraktiv und das Warten auf eine noch bessere Förderung macht keinen Sinn mehr", findet Körnig.
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