Shell-Studie: Energiewende im Wohnungssektor stockt
Anteil der erneuerbaren Energien wird zunehmen - Öl und Gas weiter dominant
Aktuell liegt der Anteil der erneuerbaren Energien bei 12,5 Prozent am gesamten Heizenergieträgermix. Bis 2030 wird sich dieser Anteil bei trendmäßiger Entwicklung auf 24 Prozent erhöhen. In einem optimistischen Alternativszenario könnte sich der Anteil auf bis zu 31 Prozent ausweiten. Dabei bleibt Holz der wichtigste regenerative Energieträger, aber auch Solarthermie und Umweltwärme werden an Bedeutung gewinnen. Betrachtet man die Hauswärmeversorgung als Teilsegment des gesamten Heizenergieträgermix, so bleiben jedoch weiterhin die Öl- und Gas-Heizkessel mit einem Anteil von 81 Prozent (Trend-Szenario) bzw. 72 Prozent (Alternativ-Szenario) dominant. Die Zahl moderner Brennwertgeräte, die den Brennstoff zu fast 100 Prozent ausnutzen und eine Einsparung von ca. 35 Prozent gegenüber veralteten Technologien ermöglichen, wird sich von 4,1 Mio. auf 10,6 Mio. (Trend-Szenario) bzw. 11,7 Mio. (Alternativ-Szenario) beinahe verdreifachen. "Brennwerttechnik wird bis 2030 Schlüsseltechnologie bleiben. Systeme, die zusätzlich erneuerbare Energien einkoppeln, werden stark an Bedeutung gewinnen", so Lücke.
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