EU-Kommission bleibt bei Solar-Strafzöllen gegen China
Angst vor Chinas Reaktion
Das Verfahren gegen unerlaubtes Dumping aus China ist vom europäischen Hersteller-Verband EU ProSun angestrengt worden. Nach der Prüfungs- und Untersuchungsphase hatte die EU-Kommission im Mai 2013 entschieden, dass vorläufige Strafzölle eingeführt werden sollen. Zwar musste die EU-Kommission vor der endgültigen Bekanntgabe der Zölle die Mitgliedstaaten konsultieren, doch dieses Votum der EU-Staaten ist nicht bindend. Im Fall der Antidumpingzölle hat sich die Mehrheit der EU-Staaten wohl aus Angst vor Gegenmaßnahmen und einer Belastung der Wirtschaftsbeziehungen zu China gegen die Einführung der Zölle ausgesprochen. Auch Deutschland hat sich am Ende auf die Seite der Zoll-Gegner geschlagen, obwohl die Solarindustrie hierzulande besonders wegen der billigen Konkurrenz aus China unter Druck steht. Der deutsche Solarkonzern SolarWorld hat sich an vorderster Front für derartige Maßnahmen eingesetzt.
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