IEA fürchtet weltweiten Temperatur-Anstieg von bis zu 5,3 Grad
Vier Strategien gegen den Klimawandel
Zielgerichtete Energieeffizienz-Maßnahmen in Gebäuden, der Industrie und dem Transportwesen sollen fast die Hälfte der Emissionsreduzierung bis 2020 ausmachen. Die zusätzlichen Investitionen, die hierfür benötigt werden, könnten durch die resultierenden Energieeffizienz-Einsparungen ausgeglichen werden. Weitere Einsparungen will die IEA durch eine Begrenzung der Zahl der Kohlekraftwerksneubauten sowie die Begrenzung des Einsatzes der ineffizientesten Kohlekraftwerke erreichen. Maßnahmen zur Halbierung des Methanausstoßes der Öl- und Gasindustrie und die Einbindung eines teilweisen Ausstiegs aus dem fossilen Brennstoffverbrauch machen den Rest der Einsparungen aus.
Ökonomisches Wachstum bleibt erhalten
Die IEA gibt in Ihrem Bericht an, dass diese Maßnahmen insofern keine Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft haben, weil unter anderem die Renditen aus neuen Energieformen und der Kernenergie die sinkende Zahl von Kohlekraftwerken ausgleichen könnten. Außerdem könne die Produktion aktiver Öl- und Gasfelder bestehen bleiben und die CO2-Abscheidung und –Speicherung könne als Vermögenssicherungsstrategie angesehen werden.
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