Ausbau Erneuerbarer Energien treibt Siemens nach Asien
Wachstumspotenziale in Asien
Als Hintergrund für diese Schritte nennt das Unternehmen die schwierige Marktsituation für Schlüsselfertige Kraftwerke in Europa und Deutschland. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, deren Einspeisung ins Netz Vorrang habe und der deswegen zu einer Verringerung konventioneller Kraftwerkskapazitäten führe, befänden sich derzeit nur wenige konventionelle Kraftwerke in Europa im Bau bzw. in der Planung. So sieht Siemens vor allem Wachstumspotenziale für diese Sparte in Asien, wo man in Zukunft mit eigenen Standorten vertreten sein will. Konkrete Gespräche werden laut Siemens derzeit vor allem in Südkorea geführt.
Sechs Milliarden Euro Einsparungen
Der Pressesprecher von Siemens verwies zudem auch auf das Restrukturierungsprogramm „Siemens 2014“, das dem Unternehmen schlankere Strukturen verschaffen soll, um so sechs Milliarden Euro einzusparen und eine Rendite von mindestens 12 Prozent zu erzielen. Dieses Programm beinhalte zwar auch Stellenabbaumaßnahmen, jedoch stehen die aktuellen Veränderungen nicht in einem direkten Zusammenhang dazu.
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