Geothermie: Zentrum für Tiefbohrforschung in Celle feiert Richtfest
Virtuelle Bohrungen im Simulator
Am Forschungszentrum Drilling Simulator werden künftig technische Verfahren entwickelt, die etwa die Gewinnung geothermischer Energie aus tiefen geologischen Schichten wirtschaftlich werden lässt. So wird in der mehr als elf Meter hohen Halle beispielsweise ein Bohrturm installiert. Die Tiefbohrungen werden in einem sogenannten „Flow Loop“ in waagerechter Bohrführung oberhalb des Geländes erstellt. Zusammengeführt werden die in den einzelnen Versuchsständen erzeugten Daten und Module in einem Simulator, mit dem sich dann virtuelle Bohrungen erstellen lassen.
Bürgermeister: Drilling Simulator ist ein herausragendes Ereignis
„International wird Simulation von zahlreichen Expertengruppen als Grundvoraussetzung für die Lösung einer Vielzahl zukünftiger wissenschaftlicher Probleme angesehen“, unterstreicht der Clausthaler Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke die Bedeutung des Forschungsvorhabens.
„Für Celle ist der Drilling Simulator ein herausragendes Ereignis“, betonte der Oberbürgermeister der Stadt, Dirk-Ulrich Mende. „Wir haben das Ziel, Celle zum führenden Standort für Geothermie-Technologie in Europa zu entwickeln“, ergänzte Dr. Susanne Schmitt, Vorsitzende des Vereins GeoEnergy und 1. Stadträtin in Celle.
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