ABO Invest übertrifft Prognose im ersten Halbjahr
Gewinne erst in ein paar Jahren
Es ist nicht ungewöhnlich, dass vor dem Gesamtergebnis ein Minus steht: Windparkprojekte erwirtschaften aufgrund hoher Zinsverpflichtungen und Abschreibungen in den ersten Betriebsjahren üblicherweise bilanzielle Verluste. Der ABO Invest Konzern wird planmäßig daher auch erst in ein paar Jahren schwarze Zahlen schreiben, teilte das Unternehmen mit.
Die wirtschaftliche Kalkulation von Windparks muss daher langfristig ausgelegt sein. „Für den dauerhaften Erfolg des Unternehmens entscheidend ist, dass sich über einen längeren Zeitraum die Ertragserwartungen aus der Stromproduktion erfüllen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. Stromproduktion aus Windkraft sei ein riskantes Geschäft, da der Stromertrag vom Windaufkommen abhänge und damit kaum vorhergesagt werden könne.
Regionale Streuung soll Risiken mindern
Die ABO Invest Gruppe setzt daher auf Risikodiversifizierung durch regionale Streuung. So werden etwa Windparks in Irland, Südfrankreich, Deutschland und Lothringen betrieben. Windparks in Gebieten mit starkem Windaufkommen können so ein schwächeres Windaufkommen in anderen Windparks ausgleichen. In der ersten Jahreshälfte 2013 haben die Windparks in Irland und in Südfrankreich mehr Strom produziert als prognostiziert, während die Windparks in Deutschland und in Lothringen hinter den Erwartungen zurückblieben.
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