Yingli kooperiert mit Kohleminen-Betreiber
Der nach eigenen Angaben größte PV-Konzern der Welt schließt sich mit dem drittgrößten Kohleminenbetreiber Chinas zusammen. Im Rahmen des Joint Ventures sollen zukünftig Solaranlagen in Shouzhou (Provinz Shanxi) entwickelt und errichtet werden.
Joint-Venture soll Downstream-Geschäfte von Yingli stärken
Bereits zuvor haben die beiden Unternehmen kooperiert und eine 20 Megawatt (MW) große Solaranlage in Tashan, ebenfalls in der Provinz Shanxi, errichtet. Das neue Joint Venture soll diese Partnerschaft weiter stärken. Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli, erklärte, dass sein Unternehmen durch die Partnerschaft einen strategischen Kanal im heimischen Downstream Geschäft sieht. So soll durch den Zusammenschluss das Tempo bei der Projektentwicklung erhöht werden.
Kohlekraft bleibt weiterhin Nummer 1 in China
Der Zusammenschluss eines Solarspezialisten mit einem Kohlemienenbetreiber steht ganz im Zeichen der Entwicklung des chinesischen Energiemarktes. Dieser ist nicht nur der größte der Welt, sondern wächst auch wie kaum ein anderer. Im Gegensatz zu europäischen Märkten verdrängen die erneuerbaren Energien nicht die fossilen Energieträger, sondern konventionelle und erneuerbare Energien wachsen beide rasant.
So soll die installierte Leistung von Kohlekraftwerken von etwa 650 Gigawatt (GW) in 2010 innerhalb von fünf Jahren um knapp 300 GW ansteigen. Auch bei den erneuerbaren Energien sind die Zahlen imposant: So waren 2010 EE-Kraftwerke mit einer Leistung von etwa 280 GW am Netz. Nach den staatlichen Zielen sollen 2015 insgesamt 445 GW errichtet worden sein und grünen Strom produzieren.
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