Minus im EEG-Umlagekonto schmilzt weiter
Einnahmen aus EEG-Umlage kaum erhöht
Von Juni bis Oktober 2012 war das EEG-Umlagekonto immer tiefer in die roten Zahlen geraten und hatte Ende Oktober bei -3 Mrd. Euro den tiefsten Stand erreicht. Haupt-Ausgabentreiber sind die hohen Vergütungs- und Prämienzahlungen für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen. In den sonnenreichen Monaten Mai bis Oktober 2012 waren die Ausgaben jeweils höher als die Einnahmen. Auf der Einnahmenseite war in 2012 durch die Zahlung der EEG-Umlage Monat für Monat ein Betrag zwischen 1,0 und 1,2 Mrd. Euro verbucht worden. Trotz der Anhebung der EEG-Umlage pro Kilowattstunde (kWh) von 3,6 auf 5,3 Cent/kWh hat sich dieser Posten im Januar mit 1,2 Mrd. Euro nicht signifikant erhöht. Eine Ursache hierfür dürfte die Ausweitung der Ausnahmereglungen sein, wonach stromintensive Betriebe ganz oder teilweise von der Zahlung der EEG-Umlage befreit werden.
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© IWR, 2013
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