EU entscheidet doch erst nach Sommerpause über Ausnahmen von EEG-Umlage
Ausnahmen bedeuten steigende Kosten für Verbraucher
Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik an der "Besonderen Ausgleichsregelung" gegeben, die die energieintensiven Branchen im internationalen Wettbewerb schützen soll. Das Problem: Die Umlage fällt für die restlichen Verbraucher umso höher aus, je mehr Ausnahmen genehmigt werden. Für 2014 haben 2.637 Industrie-Standorte eine Freistellung beantragt, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht. Laut einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde, bedeuten die Ausnahmen für einen durchschnittlichen Haushalt im laufenden Jahr eine Mehrbelastung in Höhe von 36 Euro. Die EEG-Umlage macht je Kilowattstunde 5,3 Cent aus. 2009 waren es noch 1,3 Cent gewesen.
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